Was gilt, was belegt und was nur deutet.
Das Projekt ist zweisprachig, ohne identische Sätze vorzutäuschen. Es ist dokumentarisch, ohne Fiktion als Beleg auszugeben.
Die Bücher teilen nicht eine einzige ununterschiedene Wahrheit.
Die deutsche Folge ist der literarische Haupttext. Die englischen Romane sind autorisierte literarische Parallelfassungen. Handlung, historische Architektur, geschützte Wiederkehr und Schlussformen entsprechen einander; der Wortlaut folgt englischem literarischem Gebrauch statt Satz-für-Satz-Übersetzung.
Die Romane besitzen literarische Autorität. Ein innerhalb der übernatürlichen Gegengeschichte hergestelltes Ereignis ist fiktionale Tatsache, keine Behauptung über dokumentierte österreichische Geschichte.
Dokumentarische Rekonstruktion besitzt Belegautorität nur durch Herkunft. Quelle, Datum, Transkriptionsstatus, Variante, Folgerung und Lücke müssen unterscheidbar bleiben. Adornfelds Arbeitsprotokoll ist eine fiktionale quellenbegrenzte Rekonstruktion innerhalb der Romane; es ist mit der modernen Rekonstruktion verwandt, aber niemals identisch.
Lesebegleiter und Kritische Konkordanzen besitzen ausschließlich interpretative Autorität. Sie führen zu Szene, Ding, Hand, Körper, Stimme oder Dokument zurück. Sie entscheiden die Endbedeutung nicht.
Empfohlene Lesewege
Keine einzelne Deutung beherrscht die Folge
Die kritischen Bücher entwickeln miteinander verbundene Lektüren: Geistererzählung, historische Dauer, trans Leben und öffentliche Grammatik, Familienverletzung, dokumentarische Ethik, Musikform, materielle Arbeit, zwei Leinwände und zwei Tode, Autorität und Selbstzertifizierung sowie die fehlende Zwölfte. Jedes ist ein Deutungsfeld, keine autorisierte Endbedeutung. Die Starker-Mann-These ist eines dieser Felder und bleibt Leserinnen und Lesern rechenschaftspflichtig, die ihr widersprechen.
Die vollständige thematische Architektur erkunden.
Publikationsbestandteile
Vorspiel und Romane bleiben eigenständige Lesebände. Der Lesebegleiter ist eine vollständige kritische Monographie. Die Kritische Konkordanz ist eine vollständiges Referenzwerk mit dem Lesebegleiter. Der Rezensenten-Sammelband verbindet nur die literarische Folge.
Kein publiziertes Buch wird mit Entwurfsgeschichte bezeichnet. Die Werke stehen als die Bücher selbst.